Die Krombacher Brauerei setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken ein. Daher richtet sich unsere Internetpräsenz nur an Personen über 16 Jahren.

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16 Jahre alt

Fragen und Antworten

  • Was ist das Krombacher Artenschutz-Projekt?

    In Kooperation mit anerkannten, unabhängigen Naturschutzorganisationen wird die Krombacher Brauerei im Zeitraum vom Juli bis September 2017 wieder das Krombacher Artenschutz-Projekt zum Schutz bedrohter Tierarten in Deutschland kommunizieren.

    Mit den Partnern WWF, Deutsche Umwelthilfe und NABU werden in deutschen Projektgebieten Maßnahmen zur Schaffung und Verbesserung von Lebensräumen bedrohter Tierarten, wie unter anderem dem Luchs, Fischotter, Schreiadler, der Kegelrobbe und Eisente durchgeführt.

    Auch 2017 unterstützt Krombacher mit insgesamt 500.000 Euro Artenschutzprojekte in Deutschland.

  • Wie ist die Zielsetzung des Projektes um die Artenvielfalt zu erhalten?

    Unter dem Motto „Schützen und Genießen - Wir machen weiter“ führen wir das Artenschutz-Projekt in 2017 fort. Wir unterstützen deutsche Artenschutzprojekte mit insgesamt 500.000 Euro.

    Jeder Weg, und sei er noch so lang, beginnt mit dem ersten Schritt. Daher ist es wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen. Durch unsere Aktion erreichen wir die große, nationale Öffentlichkeit für unser Anliegen, den Artenschutz.

    Die Naturschutzorganisationen WWF, Deutsche Umwelthilfe und NABU erhalten Gelder für ihre konkrete Projekte, und das in einer Größenordnung, die durch Privatpersonen nur schwer zu realisieren wäre.

  • Welche Projekte werden unterstützt und was ist bereits passiert?

    Die Projekte und Fortschritte im Einzelnen:

    Willkommen Luchs!

    Projekt Pfälzerwald – Starke Allianz für den Luchs

    Das Gebiet des Pfälzerwaldes und der französischen Nordvogesen bietet ideale Lebensbedingungen für den menschenscheuen Luchs. Die Gesamtfläche beläuft sich auf 310.500 Hektar. Davon entfallen 180.000 Hektar auf den Naturpark Pfälzerwald in Deutschland. Das Projektziel: Damit die Rückkehr des Luchses ermöglicht wird, haben sich mehrere Naturschutzorganisationen, -stiftungen und das Land Rheinland-Pfalz mit der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) zusammengetan. Im Rahmen des mehrjährigen LIFE Projektes der SNU ist die Wiederansiedlung von ca. 20 Luchsen im Gebiet des Pfälzerwaldes geplant.

    Wasser als Lebensquelle!

    Projekt Godendorfer Mühlenbach – Mehr Lebensraum für den Otter

    Im südlichen Mecklenburg-Vorpommern ist wieder der Fischotter zuhause. Das Wassereinzugsgebiet bietet darüber hinaus Fischen, Amphibien, Libellen und Bibern einen Lebensraum. Dafür will der WWF das weitere Absinken der Wasserstände in dem Gebiet stoppen. Bereits 2016 konnte der Wasserstand um 30-50 cm angehoben werden. 2017 wird das Gebiet ausgeweitet.

    Brücken ins Leben!

    Projekt Deutschland – Sichere Gehwege für den Fischotter

    Der Fischotter steht in der Verkehrsunfallstatistik leider weit oben. Denn er besitzt die riskante Angewohnheit, dunkle Unterführungen ohne trockenen Uferbereich zu meiden und stattdessen über die Fahrbahn zu laufen. Extra angelegte Uferstreifen zur gefahrlosen Brückenunterquerung plant die Deutsche Umwelthilfe bundesweit. Die ersten sogenannten Bermen konnten gebaut werden. Mehr sollen folgen.

    Rettungsinseln für Arten!

    Projekt nordwestliche Uckermark – Nahrungsflächen für den Schreiadler

    Der Schreiadler findet in den an Laubwäldern, Grünlandflächen sowie Gewässern reichen Landschaften der Uckermark optimale Bedingungen. Der WWF erwirbt Nahrungsflächen. Auch Arten wie Laubfrosch, Rotbauchunke, Fischotter und Schwarzstorch profitieren von dem Schutz des Gebietes. 2017 geht es weiter und die Nahrungsflächen werden optimiert.

    Flieg Adler, flieg!

    Projekt Ueckermünder Heide – Nestschutz für den Schreiadler

    Zwischen Greifswald und der Landesgrenze zu Brandenburg befindet sich im Projektgebiet von Deutsche Umwelthilfe und NABU ein zu schützender Bestand an Schreiadlerrevieren. Durch die Förderung naturnaher Grünlandbewirtschaftung sowie Wasserstandsanhebungen in Kleingewässern innerhalb der Brutwälder verbessert sich das Nahrungsangebot für die Adler, die dort erfolgreicher jagen können. Neu angebrachte Manschetten an den Brutplätzen schützen die seltenen Schreiadler schon jetzt vor Nesträubern. Um die Nahrungsflächen zu verbessern stehen Vernässungsmaßnahmen für 2017 auf dem Plan.

    Nahrung bringt Nachwuchs!

    Projekt Lapitz-Geveziner Wald – Mehr Gewässer für den Schwarzstorch

    Die Lapitz-Geveziner Waldlandschaft bietet im 7.668 Hektar großen Vogelschutzgebiet nordöstlich der Müritz bestandsbedrohten Vogelarten ein wertvolles Brut- und Rastgebiet. Der NABU sichert und verbessert Nahrungs- und Brutstätten für den Schwarzstorch, Kranich und Schreiadler. 2016 wurden Gräben verschlossen, sodass neue Feuchtsenken entstanden – ein gutes Nahrungshabitat. 2017 werden weitere Wiesen vernässt und zum Schutzgebiet hinzugefügt. Für die sanfte Pflege des Grünlandes werden Wasserbüffel im NABU-Projekt einziehen.

    Ein ruhiges Plätzchen für die Kegelrobbe!

    Projekt Stettiner Haff – Habitatoptimierungsmaßnahmen für Kegelrobbe und Eisente

    Den sich im südlichen Ostseeraum wieder ausbreitenden Kegelrobben fehlt es an Ruheplätzen, wo sie ungestört liegen und ggf. sogar ihre Jungen bekommen können. Die DUH engagiert sich für die Sicherung solcher störungsfreier Bereiche und ein nachhaltiges Fischereimanagement, das zudem die überwinternden Eisenten schützt.

  • Warum wurden gerade diese sieben Projekte ausgewählt?

    Natürlich gibt es viele unterstützenswerte Projekte in Deutschland. Wir haben nach Projekten gesucht, die bedrohte Tierarten schützen, und in der Tat mit den Nicht-Regierungs-Organisationen lange darüber gesprochen, wo wir aktiv werden sollen.

    Im Fokus der Aktion stehen unter anderem der Luchs, Fischotter, Schreiadler, die Eisente und Kegelrobbe. Alle besonders im Fokus stehenden Arten haben relativ hohe Ansprüche an ihre Lebensräume. Deswegen haben wir gemeinsam mit den beteiligten Organisationen nach Projektgebieten gesucht, die möglichst frei von anderen Nutzungsinteressen sind und somit die besten Voraussetzungen liefern, die Arten tatsächlich zu schützen bzw. zu fördern. Der Artenschutz steht dabei ganz klar im Vordergrund. Für jedes der Fokustiere wären sicherlich noch weitere Projekte an anderen Standorten ebenso sinnvoll gewesen, wir haben uns aber letztendlich für die ausgewählten entschieden, da hier die Umsetzung sofort beginnen kann und nicht alles auf einmal gemacht werden kann. Hinter jedem der ausgewählten Projekte steht ein auf wissenschaftlichen Grundlagen entwickeltes Konzept, das zum größtmöglichen Nutzen der jeweiligen Arten ist.

  • Wie lange läuft das Krombacher Artenschutz-Projekt?

    In der Zeit vom Juli bis September 2017 wird das Krombacher Artenschutz-Projekt der Öffentlichkeit bekannt gemacht.

    Langfristig angelegte Projekte

    Die Krombacher Artenschutz-Projekte und deren Weiterentwicklung sind langfristig angelegt.

    Projekt Pfälzerwald - Starke Allianz für den Luchs (Partner: WWF, NABU)

    Ziel der Auswilderung ist die Etablierung einer stabilen Luchspopulation im Pfälzerwald, die sich in den Folgejahren alleine trägt. Da eine dauerhafte Sicherung der anzusiedelnden Luchse nur mit einer dauerhaften Präsenz zu gewährleisten ist, können der NABU und die WWF damit entscheidend zum Erfolg des Projektes beitragen und auch zusätzliche Eigenleistungen erbringen.

    Projekt Godendorfer Mühlenbach und Dabelower Mühlenbach - Mehr Lebensraum für den Otter (Partner: WWF)

    Mit dem bisherigen Erwerb von einer Fläche von 45 Hektar Grünland und Wald wurde eine der Voraussetzungen für die Wiedervernässung geschaffen. Diese Flächen sind als WWF-Flächen dauerhaft gesichert. Durch die hier vorgesehenen Maßnahmen wird der Wasserstand in Teilbereichen des Gebietes (mit entsprechender behördlicher Genehmigung) dauerhaft angehoben und die Biotopqualität des Gebietes dauerhaft erhöht. Jetzt konnten rund 20 Hektar neue Fläche gesichert werden. Die Wiesen werden weniger intensiv bewirtschaftet und 40 Seitengräben wurden verfüllt. Vorrangiges Ziel ist, in den Talräumen der Mühlenbäche dieser Region den Wasserstand wieder anzuheben.

    Projekt Deutschland - Sichere Gehwege für den Fischotter (Partner: Deutsche Umwelthilfe)

    Die häufigste Todesursache für den Fischotter ist der Straßenverkehr. Dies hat mit einer Eigenart des Otters zu tun: Er lebt im ständigen Wechsel zwischen Wasser und trockenem Uferbereich. Kreuzt eine Straßenbrücke den Fluss, unter der es keinen trockenen Uferbereich gibt, durchschwimmt er nicht den Fluss, sondern umgeht die Brücke und wechselt dabei über die Straße. Beim Überqueren der Straße passiert es dann…

    Das Projektziel: Die Deutsche Umwelthilfe schafft künstlich angelegte Uferstreifen unter Brücken, damit der Fischotter zukünftig gefährliche Brücken unterqueren kann. Nach einem erfolgreichen Modellprojekt zum Brückenumbau über Fischottergewässern in Thüringen initiiert sie solche Maßnahmen bundesweit und reduziert dadurch die Todesziffer von Fischottern. Bisher hat die Deutsche Umwelthilfe bereits 18 Brücken in Thüringen fischottergerecht umgebaut. Der Umbau eines weiteren Straßendurchlasses in Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Recklinghausen steht kurz bevor. Darüber hinaus hat die Deutsche Umwelthilfe in mehreren Bundesländern wie Rheinland-Pfalz und Hessen Kooperationen mit dem Ziel weiterer Brückenumbauten angestoßen. Ab Sommer 2017 soll eine Medienkampagne über die Lebensraumansprüche und Gefährdung des Fischotters aufklären und die Umsetzung der Maßnahmen in den Bundesländern begleiten.

    Projekt nordwestliche Uckermark - Nahrungsflächen für den Schreiadler (Partner: WWF)

    Die nordwestliche Uckermark ist gekennzeichnet durch ausgedehnte Laubwälder, offene Grünflächen sowie kleinere Moor- und Gewässeranteile. Die naturschutzeigenen Flächen kommen über den Schreiadler hinaus weiteren bedrohten Arten wie Laubfrosch, Rotbauchunke, Fischotter und Schwarzstorch zugute.

    Das Projektziel: Der WWF will weiterhin wichtige Nahrungsflächen für den Schreiadler erwerben und so dazu beitragen, die Vogelart langfristig im Gebiet zu erhalten. In einem ersten Schritt wurden bereits 20 Hektar Grünlandflächen in der nordwestlichen Uckermark gekauft und ihre Bewirtschaftung extensiviert. Jetzt sollen weitere Wiesen hinzukommen und drei kleine Tümpel gesichert werden. Am Rand des Schutzgebietes werden neue Bäume und Hecken gepflanzt.

    Projekt Ueckermünder Heide - Nestschutz für den Schreiadler (Partner: Deutsche Umwelthilfe, NABU)

    Über die Ueckermünder Heide hinweg erstreckt sich das Schreiadler-Areal nach Norden in Richtung Greifswald sowie nach Süden bis an die Landesgrenze zu Brandenburg. Im Projektgebiet der Deutschen Umwelthilfe und des NABU befinden sich 17 bekannte Schreiadlerhorste.

    Das Projektziel: Um die Jagdmöglichkeiten für den Schreiadler zu verbessern, soll gemeinsam mit den Landnutzern die Grünlandbewirtschaftung optimiert werden. Darüber hinaus werden Kleingewässer und kleine Waldmoore so wiedervernässt, dass ihre Attraktivität für Amphibienarten, die eine zusätzliche Nahrungsquelle des Schreiadlers sind, zunimmt. Die Anbringung von Kletterschutzmanschetten an Horstbäumen soll indes die Aufzucht der wenigen Jungvögel sicherstellen, indem Nesträuber wie Waschbären am Hinaufklettern gehindert werden.

    Noch vor Rückkehr der Schreiadler in ihre Brutgebiete in diesem Frühjahr hat die Deutsche Umwelthilfe gemeinsam mit dem NABU die Installation von Kletterschutzmanschetten an allen relevanten Bäumen veranlasst. Für die Grünlandflächen wurden potentielle Jagdbereiche identifiziert und erste Gespräche mit Landnutzenden mit dem Ziel einer Bewirtschaftungsumstellung geführt. In den Waldgebieten wurden bereits Vorbereitungsmaßnahmen zum Verschluss von Entwässerungsgräben getätigt, so dass hier zeitnah eine Reihe von Kleingewässern, mehrere Versumpfungsmoore und ein Kesselmoor wiedervernässt werden können.

    Projekt Lapitz-Geveziner Wald - Mehr Gewässer für den Schwarzstorch (Partner: NABU)

    Da das Projekt auf Flächen, die sich im Besitz der NABU-Stiftung befinden, durchgeführt wird, sind die sachgerechte Umsetzung sowie die dauerhafte Weiterführung des Projektes gesichert.

    Projekt Stettiner Haff – Schutz von Eisente, Kegelrobbe, Seeadler & Co (Partner: Deutsche Umwelthilfe)

    Das Stettiner Haff mit seinen vorgelagerten Inseln Usedom und Wolin besitzt eine herausragende Bedeutung für den Schutz der biologischen Vielfalt. Tausende Wasser- und Zugvögel, wie auch die Eisente und der Zwergsäger, nutzen das Haff mit seinen weitestgehend unverbauten Ufern besonders im Winter als Rast- und Überwinterungsgebiet. Das Vorkommen seltener Arten wie des Atlantische Störs und der Kegelrobbe unterstreichen das Natur-Potenzial des Stettiner Haffs.

    Dennoch unterliegt das Haff einem enormen Nutzungsdruck: flächendeckende Fischerei, Sportbootverkehr und andere Wassersportaktivitäten stören und gefährden die Artengemeinschaften der Gewässer zum Teil enorm.

    Das Projektziel: Die Deutsche Umwelthilfe untersucht und erprobt in Kooperation mit Fischereiunternehmen von vor Ort schonende Fischfangmethoden, um den unbeabsichtigten Beifang von Wasservögeln zu reduzieren. Renaturierungsmaßnahmen an den Zuflüssen und Küstenabschnitten des Haffs sowie fischereiliche und nutzungsbezogene Zonierungskonzepte sollen helfen, Rückzugsräume für seltenen Arten wie die Kegelrobbe zu etablieren und die Laichbedingungen insbesondere wandernder Fischpopulationen – auch als Nahrungsgrundlage anderer Arten im Haff – zu verbessern.

  • Warum Artenschutz in Deutschland?

    Deutschlands wilde Natur wurde über die Jahrhunderte hinweg stark zurückgedrängt. Bereits im frühen Mittelalter verschwanden die letzten geschlossenen Urwälder. Bär, Wolf und Luchs wurden durch den Menschen in die abgelegensten Regionen zurückgedrängt und wichen in der Neuzeit der nunmehr flächendeckenden menschlichen Nutzung. Die Flüsse verloren weithin ihre Funktionen als Lebensadern und Wanderkorridore mit weitläufigen, sich verändernden Auenlandschaften und einer riesigen Artenfülle. Wo in Deutschland, dem Land der Buchenwälder, heute Wälder stehen, sind dies zu über der Hälfte naturferne Nadelbaumforste. In der Kulturlandschaft sind viele Arten, Lebensgemeinschaften und Lebensräume durch die fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft stark bedroht.

    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von den einheimischen rund 3.000 Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands sind nach der aktuellen Roten Liste 27 Prozent und von den 48.000 einheimischen Tierarten 36 Prozent in ihrem Bestand bedroht oder sind ausgestorben. Bei den einheimischen Lebensräumen gelten gar 68 Prozent als gefährdet. Deutschlands Gefährdungsraten gehören damit zu den höchsten Werten in Europa.

  • Warum Artenschutz?

    Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bestätigt im Artenschutz-Report 2015: Deutschlands Artenvielfalt zeigt sich in einem alarmierenden Zustand: 30 Prozent unserer Tierarten sind gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht, sechs Prozent haben sich schon für immer verabschiedet. Es ist fünf vor zwölf, es ist Zeit zu handeln. Und genau das machen wir.

  • Nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen?

    Durch den Schutz und die Förderung seltener und charismatischer Wildtiere wie Luchs, Schreiadler, Fischotter oder Schwarzstorch profitieren viele weitere seltene Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in den jeweiligen Lebensräumen. Die genannten Arten stehen also stellvertretend für die gesamte Artenfülle in den Gebieten.

  • Warum in Deutschland?

    Deutschland erreicht mit den zuvor genannten Gefährdungsraten mit die höchsten Werte in Europa. Deutschland ist auch die Heimat von Krombacher. Für uns ist dies der richtige Zeitpunkt, einen neuen Fokus im Rahmen unseres Engagements zu setzen: „Artenschutz heimischer Tierarten“.

    Aus der Historie des Regenwald-Projektes kam von Verbraucherseite immer auch die Frage nach der möglichen Unterstützung von Naturschutzprojekten in Deutschland. Auch hierzulande sind wir schon seit mehreren Jahren aktiv.

  • Warum engagiert sich die Krombacher Brauerei für den Artenschutz?

    Deutschlands Artenvielfalt zeigt sich in einem alarmierenden Zustand: 30 Prozent unserer Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht, sechs Prozent haben sich schon für immer verabschiedet. Es ist fünf vor zwölf, es ist Zeit zu handeln. Und genau das macht die Krombacher Brauerei. Das Unternehmen nimmt seine Verantwortung für Mensch und Natur aktiv wahr und hat das „Krombacher Artenschutz-Projekt“ gestartet.

    Wo Arten bedroht sind, ist dies auch immer ein Warnsignal für den Zustand des Lebensraums und der Ökosysteme. Die wirtschaftliche Nutzung und die Zerstörung von Lebensräumen stellen für die Tier- und Pflanzenwelt die größten Gefahren dar. Um den Rückgang der Artenvielfalt in Deutschland zu stoppen, müssen dringend die Ökosysteme besser geschützt werden. Denn funktionierende Ökosysteme sind die wesentlichen Grundlagen für eine hohe Lebensqualität für Mensch und Tier.

    Natürlich ist der Artenschutz in Deutschland wichtig und steht daher in diesem Jahr im Mittelpunkt. Dabei sind aber auch die internationalen Projekte nicht zu vernachlässigen. Das Krombacher Regenwald-Projekt und Klimaschutz-Projekt gehen unverändert weiter.

  • Wie passen Bier und Artenschutz zusammen?

    Die Krombacher Brauerei hat eine ausgewiesene Naturpositionierung und steht wie keine andere Biermarke für Reinheit, Frische und unberührte Natur. Das Engagement im Umwelt- und Naturschutz hat bei der Krombacher Brauerei eine lange Tradition.

    Wir stehen zu unserer Verantwortung gegenüber den Menschen und der Natur und engagieren uns hier dauerhaft – über die Ländergrenzen hinaus, national und in unserer Heimat.

    Das Krombacher Regenwald-Projekt begleiten wir seit 2002, also nunmehr 15 Jahren. Seit 2003 gibt es die Krombacher Regenwald-Stiftung. Es ist toll zu sehen, welche Erfolge seit dem Start zu verzeichnen sind. Grund genug hier weiterzumachen. Seit 2011 engagieren wir uns für den Klimaschutz durch die Wiederherstellung des Wasserhaushaltes von Torfmoorkörpern und deren Einzugsgebiet im indonesischen Teil von Borneo. Dadurch wird großflächig dauerhaft Kohlenstoff gebunden und der schädliche Ausstoß von Treibhausgasen wird verhindert. Insbesondere in Deutschland sind wir mehr und mehr im Natur- und Klimaschutz aktiv. 2014 wurden insgesamt 1 Mio. Euro für Naturschutzprojekte in Deutschland gespendet.

    Im Zusammenschluss mit Naturschutzorganisationen bringen wir unsere Kompetenz ein und schaffen Maßnahmen, die gezielt und aktiv zur Erhaltung von Natur und Tier beitragen.

    Bei den Produkten der Krombacher Brauerei handelt es sich um echte Naturprodukte, die aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden. Eine umweltschonende Herstellung, eine ausgewiesene umweltfreundliche Mehrwegorientierung sowie eine andauernde Anpassung an neueste, umweltschonende Technologien und Recycling-Möglichkeiten sind seit jeher Maxime des Hauses Krombacher.

  • Warum diesmal eine direkte Spende?

    Wir haben großes Vertrauen in den Verbraucher, dass er – auch ohne eine spezielle Mechanik – unser Engagement für die Natur würdigt.

    Daher hat sich die Krombacher Brauerei entschlossen, den Naturschutzpartnern zur Durchführung der Projekte schlicht eine Gesamtsumme in Höhe von 500.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Das Budget ist zweckgebunden für die jeweiligen Projekte.

  • Warum stehen diese Tiere im Fokus?

    Die folgenden Tiere stehen im Fokus, aber es werden noch weit mehr Arten geschützt, die den gleichen Lebensraum haben.

    Der Fischotter

    Der Fischotter zählt, auch wenn eine leichte Bestandserholung und Wiederausbreitung gen Westen zu verzeichnen ist, nach wie vor zu den gefährdetsten Säugetieren im gesamten europäischen Raum. Eine beispielhafte Warnung kommt aus der Schweiz, in der er seit 1996 ausgestorben ist. Nur durch eine konsequente Renaturierung unserer Gewässer sowie Maßnahmen zur Entschärfung gefährlicher Brücken können wir seine Wiederausbreitung bei uns sichern.

    Der Schreiadler

    Zahlreiche Brutgebiete sind in der Vergangenheit durch Grünlandverlust, massive Holzeinschläge, Entwässerungen und Straßenbau zerstört worden. So ist der Schreiadler aus vielen Regionen völlig verschwunden und immer weiter in den Nordosten Deutschlands abgedrängt worden. Es schreit förmlich danach, dass wir seine letzten geeigneten Lebensräume erhalten und Schutzzonen zur Verfügung stellen.

    Der Luchs

    Immer wieder fallen vor allem Jungluchse auch dem Straßenverkehr zum Opfer. Wilderei oder Verluste durch Verkehrsunfälle können insbesondere kleine Populationen stark beeinflussen. Die Zerschneidung von Lebensräumen kann daher als eine der Hauptgefahren angesehen werden. In Deutschland wird die Katzenart in der nationalen Roten Liste als stark gefährdet gelistet.

    Der Schwarzstorch

    Die Population des Schwarzstorchs hat sich ein wenig erholt und verteilt sich fast auf das gesamte Bundesgebiet. Dieser Aufwärtstrend bedeutet jedoch nicht, dass der Bestand als gesichert gelten darf. Verluste durch Verfolgung auf dem Zug und Stromschlag an Masten bleiben Risiken. Auch die Intensivierung der Forstwirtschaft hat in einigen Bundesländern die Bestandserholung wieder ins Gegenteil verkehrt.

    Die Kegelrobbe

    Ihr Hunger auf den auch von uns Menschen begehrten Hering machte den Meeresjäger zum Gejagten. Das Säugetier wurde blutiges Opfer einer gezielten Ausrottungskampagne. Neben dem jahrzehntelangen Abschlachten vertrieb die Ableitung industrieller Giftstoffe in die offene See die Robbenart zuvor vollständig aus ihren angestammten

    Lebensräumen. Erst 2004 kamen die ersten Kegelrobben zurück in die deutsche Ostsee, in der Nordsee erfolgte die Rückkehr nach Amrum und Helgoland schon einige Jahre eher. Nur langsam bildet sich ein überschaubarer Neubestand, für den Liegeplätze erhalten und geschaffen werden müssen.

    Die Eisente

    Die Eisente trifft man eher selten an Land, als perfekter Taucher und Flieger ist sie sogar weit draußen auf dem Eismeer in ihrem Element. Zum Überwintern kommen die meisten Eisenten aus Skandinavien oder der Arktis in die deutsche Ostsee. Leider kommen jedes Jahr viele Eisenten in Stellnetzen der Fischerei zu Tode, sodass die Art bei uns aufgrund drastischer Bestandsrückgänge als gefährdet eingestuft wird.

  • Welche Arten werden durch das Krombacher Artenschutz-Projekt geschützt?

    Fischotter, Schreiadler, Kegelrobbe, Eisente, Luchs und Schwarzstorch stehen im Fokus aber es werden noch weit mehr Arten geschützt, die in den gleichen Lebensräumen vorkommen.

    So unter anderem folgende Tiere:

    • Kranich
    • Biber
    • Rohrdommel
    • Amphibien
    • Libellen
    • Waldwasserläufer
    • Laubfrosch
    • Rotbauchunke
    • Stör
    • Seeadler
    • Zwergsäger

  • Ist der Luchs für den Menschen gefährlich?

    Luchse sind zwar sehr aufmerksame und neugierige Tiere, aber sie meiden den Menschen. Scheu sind sie eigentlich nicht, vielmehr „unsichtbar“ für uns. Sie jagen vor allem in der Dämmerung. Tagsüber sind sie durch ihr Fell hervorragend an ihren Lebensraum Wald angepasst. So bemerkt ein Luchs Menschen zuerst, beobachtet sie und zieht sich irgendwann zurück.

    Es sind keine Angriffe von Luchsen auf Menschen belegt – auch nicht auf Kinder!

    Auch um die Haus- und Nutztiere braucht man sich in der Regel keine Sorgen zu machen: Grundnahrung des Luchses in unseren Breiten ist das Reh, aber auch andere Wildtiere wie Füchse, Gämsen, Marder oder Mäuse. Langjährige Beobachtungen aus der Schweiz zeigen, dass Luchse sich nur selten an Haustieren vergreifen.

  • Haben Jäger durch das Luchs-Projekt Auswirkungen auf ihre Jagdreviere zu befürchten?

    In Mitteleuropa stellt das Reh die Grundnahrung des Luchses dar. Ein Luchs jagt allerdings auf sehr viel größerer Fläche, als es ein Jäger tut. Zum Vergleich: In einem durchschnittlichen Luchsrevier gibt es 40 bis 50 Jagdreviere. Und auf dieser großen Fläche gibt es viel mehr Rehe, als menschliche und tierische Jäger zusammen erlegen könnten. Rehe ändern aber z. B. bei der Präsenz des Luchses ihr Verhalten und werden heimlicher/scheuer. Das heißt, dass eventuell die Bejagung schwieriger werden könnte. Aber der Bestand an Rehen ist in Deutschland so hoch, dass keine signifikanten Auswirkungen auf die Jagdstrecken zu erwarten sind.

    Luchse gefährden keinen Menschen, sondern fördern einen gesunden Wildtierbestand und sind eine Bereicherung unserer Natur!

    In dem Projekt im Pfälzerwald entwickelte sich mit Nutztierhaltern, Jägern und Grundbesitzern ein intensiver Dialog, der weiter vertieft wird, und es entstehen regionale Managementpläne. Ein Fonds wird eingerichtet, der Nutztierhalter entschädigt, wenn sich doch einmal ein Luchs an einem Schaf oder einer Ziege vergreift, was selten vorkommt.

  • Was bedeutet die Otterpopulation für den Fischbestand und die Angler?

    Fischotter ernähren sich hauptsächlich von Fischen, besonders von langsamen, am Gewässerboden lebenden Arten wie Aalen und einigen Barscharten. Sie fressen aber auch Frösche, Flusskrebse, Ratten, Mäuse und Wasservögel. Der Energiebedarf der Fischotter ist recht hoch. Besonders im Wasser wird die Körperwärme rasch vom Organismus an die Umgebung abgegeben. Otter benötigen daher in Abhängigkeit von der Wassertemperatur täglich eine Menge an Nahrung, die etwa 15 Prozent ihres Körpergewichts entspricht. Sie verbringen daher durchschnittlich drei bis fünf Stunden (Mutter mit Jungtieren sogar bis zu acht Stunden) am Tag mit Fischfang oder anderer Nahrungssuche. Als Teil des natürlichen Ökosystems sind Fischotter aber nicht für die Fischbestände gefährlich.

  • Wer sind die Projektpartner?

    Alle Organisationen sind sich einig, dass der Artenschutz in Deutschland eine äußerst wichtige Aufgabe ist. Hinzukommt, dass jede der Organisationen bei den unterschiedlichen Projekten ihre Expertise einbringen kann.

    NABU

    Der NABU setzt sich als einer der großen, anerkannten Naturschutzverbände in Deutschland seit über 115 Jahren dafür ein, Menschen für die Natur zu begeistern und zum Handeln zu bewegen. Neben Naturschutz vor Ort in über 2.000 Gruppen sind dafür große nationale und internationale Naturschutzprojekte, Forschung, politisches Engagement, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit wichtige Bestandteile der Arbeit.

    WWF

    Der World Wide Fund For Nature ist eine der größten, unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF engagiert sich weltweit vor Ort beim Aufbau von Naturschutzgebieten, dem Erhalt gefährdeter Naturlandschaften und dem Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Der WWF nimmt Einfluss auf Regierungen, Industrie, Handel und Verbraucher und zeigt konkrete Vorschläge für den Naturschutz auf.

    Deutsche Umwelthilfe

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wurde 1975 gegründet und ist eine politisch unabhängige Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzorganisation. Die DUH setzt sich für nachhaltige Lebensweisen und Wirtschaftsformen ein, die ökologische Belastungsgrenzen respektieren. Die DUH leistet sowohl in ihrer Projektregion am Stettiner Haff als auch mit ihrer umweltpolitischen Arbeit in ganz Deutschland einen wichtigen Beitrag dazu, dass heutige und künftige Generationen alle Chancen auf ein erfülltes Leben in einer intakten Umwelt haben.

  • Warum arbeiten Sie mit diesen Nicht-Regierungs-Organisationen zusammen?

    Wir sind uns sicher, dass diese renommierten, unabhängigen, deutschen Umweltorganisationen für uns die richtigen Partner zur Durchführung solch einer großen Artenschutz-Aktion sind. Sie haben die Kompetenz und Erfahrung zur Organisation und Abwicklung solcher Aufgaben. Die drei Naturschutzorganisationen sind allesamt professionelle Organisationen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Betreuung von solchen Projekten. Hier wird dafür gesorgt, dass die Gelder ihrem Bestimmungszweck entsprechend eingesetzt werden.

    Ein Projekt dieser Größenordnung können unserer Meinung nach nur derartig vernetzte Organisationen wie sie bewältigen. Hier ist von der wissenschaftlichen Seite und von der Finanzierungsseite alles in Ordnung und transparent.

    Alle Organisationen sind sich einig, dass der Artenschutz in Deutschland eine äußerst wichtige Aufgabe ist. Hinzukommt, dass jede der Organisationen bei den unterschiedlichen Projekten ihre Expertise einbringen kann.

  • Ist gewährleistet, dass die Gelder der Krombacher Brauerei auch da ankommen, wo sie gebraucht werden?

    Die NGOs nutzen die Gelder für den kompetenten und sachgerechten Einsatz vor Ort in ihren jeweiligen Projektgebieten. Das Geld ist von vornherein zweckgebunden, das wird nicht zuletzt durch vertragliche Vereinbarungen gewährleistet.

    Kontinuierlich gibt es einen Bericht aus jedem Gebiet, der Aufschluss über die geleisteten Arbeiten vor Ort gibt. Diese Berichte werden entsprechend öffentlich gemacht.

    Zudem erfolgt ein externes Monitoring.

  • Wie wird die Transparenz gesichert? Wie kann sich der Verbraucher über die Verwendung der Gelder informieren?

    Auf die Transparenz des Projektes legt die Krombacher Brauerei großen Wert. Die Verbraucher sollen genau wissen, wie und wofür die Gelder des Krombacher Artenschutz-Projektes verwendet werden.

    Deshalb sind in allen Unterlagen zum Projekt Hinweise zur Verwendung der Gelder zu finden.

    Des Weiteren gibt es ausführliche Presse-Informationen sowie eine Darstellung aller Aktivitäten und Maßnahmen auf der Homepage der Krombacher Brauerei.

  • Ist das Artenschutz-Projekt nicht eine erneute Werbemaßnahme, die einen guten Zweck aufgreift und am Ende nur mehr Bier verkaufen will?

    In unserer heutigen Mediengesellschaft ist Werbung unerlässlich und grundsätzlich nichts Schlechtes. Man muss werben, um bei der starken Konkurrenz, die im Biermarkt herrscht, Gehör beim Verbraucher zu finden. Dabei ist klar, dass die Krombacher Brauerei Bier verkaufen will. Das ist Sinn und Zweck einer Brauerei und daraus machen wir kein Geheimnis. Daran hängen direkt auch knapp 950 Arbeitsplätze. Diese sind auf Dauer nur gesichert, wenn es gelingt, den Unternehmenserfolg abzusichern. 

    Verkaufsförderungsaktionen finden daher in irgendeiner Form immer statt und sind ein wichtiger Baustein in der Werbestrategie. Wir fanden es einfach sinnvoller, Naturschutzprojekte zu unterstützen, und erhoffen uns dadurch natürlich auch eine Imagesteigerung, die letztendlich auch eine Auswirkung auf den Abverkauf hat.

  • Wäre es nicht ehrlicher, den Media-Etat gleich zu spenden?

    Wenn das Krombacher Artenschutz-Projekt abgeschlossen ist, wird die Krombacher Brauerei über 12 Mio. Euro in Umweltprojekte gegeben haben. Dies ist ein Engagement, das auch in Zukunft fortgesetzt werden soll.

    Nichtsdestotrotz ist ein Markenartikel-Unternehmen wie Krombacher auf Werbung für seine Produkte angewiesen, denn nur so kann man im Wettbewerb am Markt bestehen.

    Nur ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen kann sich dauerhaft um soziale Themen und Natur- und Umweltschutzprojekte kümmern.

  • Was macht die Krombacher Brauerei, um Natur und Umwelt zu schützen?

    Die Krombacher Brauerei hat eine ausgewiesene Naturpositionierung und steht wie keine andere Biermarke für Reinheit, Frische und unberührte Natur. Das Engagement im Umwelt- und Naturschutz hat bei der Krombacher Brauerei eine lange Tradition.

    Wir stehen zu unserer Verantwortung gegenüber den Menschen und der Natur und engagieren uns hier dauerhaft – über die Ländergrenzen hinaus, national und in unserer Heimat. Wir sind seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz aktiv. So haben wir 2002 das Krombacher Regenwald-Projekt in Zentralafrika gestartet. Seit 2003 gibt es die Krombacher Regenwald-Stiftung. Hier wurde Entscheidendes zum Schutz des Regenwaldes beigetragen. Seit 2011 engagieren wir uns für den Klimaschutz durch die Wiederherstellung des Wasserhaushaltes von Torfmoorkörpern und deren Einzugsgebiet im indonesischen Teil von Borneo. Dadurch wird großflächig dauerhaft Kohlenstoff gebunden und der schädliche Ausstoß von Treibhausgasen verhindert. Insbesondere in Deutschland sind wir mehr und mehr im Natur- und Klimaschutz aktiv. 2014 wurden insgesamt 1 Mio. Euro für Naturschutzprojekte in Deutschland gespendet.

    Im Zusammenschluss mit Naturschutzorganisationen bringen wir unsere Kompetenz ein und schaffen Maßnahmen, die gezielt und aktiv zur Erhaltung von Natur und Tierarten beitragen. Bei den Produkten der Krombacher Brauerei handelt es sich um echte Naturprodukte, die aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden. Eine umweltschonende Herstellung, eine ausgewiesene umweltfreundliche Mehrwegorientierung sowie eine andauernde Anpassung an neueste, umweltschonende Technologien und Recycling-Möglichkeiten sind seit jeher Maxime des Hauses Krombacher.

  • Jahrelang hat man den Regenwald in Afrika geschützt? Ist dieses Engagement jetzt überholt?

    Alle Projekte ergänzen sich und haben das gleiche Ziel, nämlich einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten.

    Das Regenwald-Projekt sowie das Klimaschutz-Projekt der Krombacher Brauerei gehen selbstverständlich weiter!

    Aus der Historie des Regenwald-Projektes kam von Verbraucherseite immer auch die Frage nach der möglichen Unterstützung von Naturschutzprojekten in Deutschland. Auch hierzulande sind wir schon seit mehreren Jahren aktiv.

  • Warum gibt es keine Kronkorken-Aktion mit Gewinnen für die Verbraucher?

    Wir haben uns für eine Artenschutz-Aktion entschieden, bei der wir keine Gewinne für die Verbraucher bereithalten. Damit haben wir uns bewusst von der inflationären Gestaltung der Kronkorken-Aktionen der früheren Jahre distanziert und den Fokus wieder ausschließlich auf den Naturschutz gelegt.

    Die große Resonanz bei den Verbrauchern zu unseren unterschiedlichen Naturschutz-Projekten in den letzten Jahren hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Auch deshalb fühlen wir uns ermutigt, unser Naturschutzengagement wieder in den Fokus zu stellen. Die Herausforderungen in Bezug auf die Erhaltung von Natur und Umwelt verschärfen sich zunehmend. Umso wichtiger ist es, auch in diesem Jahr erneut auf die Bedeutung dieses Themas hinzuweisen und einen wichtigen Beitrag zu leisten.

    Wir möchten eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne starten, die sensibilisiert und für große Resonanz bei den Verbrauchern und bei den Medien sorgen wird.